Städtebauliche Studie Güterstraße Rheinfelden
Die Stadt Rheinfelden strebte eine umfassende städtebauliche Aufwertung des Gebiets zwischen Oberrheinplatz, Bahnhofplatz und Rheinbrückstraße an. Ziele waren die qualitative Verbesserung des öffentlichen Raums, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, sowie die Aufwertung des Bahnhofplatzes als Stadteingang und eine bessere Verbindung zwischen Innenstadt und Rhein.
Die Analyse zeigt eine Struktur mit vier Plätzen und Freiflächen im Norden sowie funktional getrennten Bereichen im Süden, die durch die Bahnlinie und topografische Gegebenheiten getrennt sind. Das Konzept sieht vor, die nördlichen Plätze durch eine Verbesserung der Fuß- und Radwege miteinander zu verbinden und die Nord-Süd-Achse entlang der Elsa-Brändström-Straße durch die Schaffung neuer Plätze und baulicher Hochpunkte zu definieren und aufwerten.
Im nördlichen Bereich soll die Elsa-Brändström-Straße als zentrale Achse für Fußgänger und Radfahrer gestaltet werden. Der Oberrheinplatz wird erweitert und mit einer neuen Platzgestaltung verbunden. Ein neuer Platz im Güterstraßen-Areal bietet Zugang zu Einzelhandelsflächen und verbessert die Anbindung an den Bahnhof. Geplant sind zwei Gebäudegruppen für Handel, Gewerbe und Wohnen, unter denen eine Tiefgarage integriert wird.
Der südliche Bereich fokussiert sich auf die Aufwertung des Bahnhofplatzes und die Einbindung in den Innenstadtbereich. Neue städtebauliche Hochpunkte und die Verlagerung von Parkplätzen sollen den Verkehr reduzieren. Eine Verknüpfung mit der Rheinbrückstraße wird durch die Umgestaltung des Parks und terrassierte Freiflächen entlang der Bahngleise ermöglicht. Eine großzügige Freitreppe zwischen Bahnhof und Unterführung schafft einen grünen Übergang zur Rheinbrücke.
Auftraggeberin:
Stadt Rheinfelden (Baden) &
Galerhy Projektgesellschaft mbH
Lage:
79618 Rheinfelden
