Chevron Up

Badespaß in aller Ruhe

TaunaBad Oberursel



Wettbewerb, 1. Preis

Das neue Hallenbad der Stadt Oberursel wurde genau zwischen dem vorhandenen Freibad und der gegenüberliegenden Villenbebauung positioniert. Der schlanke, lang gestreckte Neubau öffnet sich mit seiner Badelandschaft zum bestehenden Freibecken und schirmt die Wohnbebauung vor den Schallemissionen des Badebetriebes ab. Im Kontext zur monolithischen Natursteinfassade heben sich bei Nacht die illuminierten Ausschnitte und Öffnungen vom strengen Baukörper aus Muschelkalk ab.

Leitidee des Entwurfs war eine Badeplatte auf der Freibadebene, auf der alle Wasserflächen angeordnet sind. Das neue Bad kann sowohl im Kombibetrieb mit geöffneten Elementen der Glasfassade als auch im Parallelbetrieb von Hallen- und Freibad genutzt werden. Durch die Nutzungsverbindung von Hallen- und Freibad sind vielfältige Tarifkonzepte möglich. Der Kopfbau des Hallenbades fungiert als multifunktionale Versorgungseinheit für beide Bäder und als Zugangsbereich für die in den zwei Obergeschossen befindliche Sauna-Landschaft.

In der Schwimmhalle wird die äußere Formensprache des Baukörpers aufgenommen. Die Sichtbetonwände besitzen eine Plattentektonik mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. In die Decke aus linearen Holzpaneelen sind Lichtlinien zur Beleuchtung der Schwimmhalle eingelassen. Die Wärmebänke wurden mit rotem Glasmosaik belegt. Die Böden des Gebäudes bestehen vollflächig aus einem dunklen Feinsteinzeugbelag.

Sacker Generalplaner wurde mit allen Architekten- und Ingenieurleistungen beauftragt – von der Planung bis zur Bauüberwachung.