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Spittelacker, Freiburg

Bebauungsplan

Ziel des Bebauungsplans mit einer Fläche von 1,6 ha ist es, die städtebaulichen Absichten des Entwurfs der Wohnbebauung Spittelacker rechtlich abzusichern. Um die verdichtete Bauweise umsetzen zu können, wurden die städtebaulichen Kennzahlen (GRZ, GFZ) statt je Hauszeile oder Einzelgrundstück über das gesamte Plangebiet festgesetzt. Für die Wohnhöfe wurden horizontale und vertikale Baufenster vorgegeben, die als Soll-Regelung die Umrisse der Gebäude festsetzen und damit die Umsetzung der städtebaulichen Idee gewährleisten.

Trotz der verdichteten Bebauung wird das gesamte Regenwasser komplett im Gebiet versickert. Dies wird möglich durch die Begrünung aller Dächer, Versickerungsanlagen und Wasserdurchlässigkeit von Wegeoberflächen. Es wurde ein Nahwärmekonzept festgelegt, das in Form einer Pellet-Heizzentrale das gesamte Gebiet versorgt.  Die Niedrigenergiebauweise nach dem "Freiburger Verfahren" wurde für das Mehrfamilienhaus und die 60 Reihenhäuser rechtlich fixiert.