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Von der Orgelstadt zum Orgelbad

Erweiterung des Freibads Waldkirch-Kollnau

Generalplanerverfahren, 2013

Die Leitidee des Entwurfs für die Erweiterung des bestehenden Freibads in Waldkirch-Kollnau wurde aus der signifikanten Topografie der Elz abgeleitet. Parallel zur Flussbiegung gliedert sich das Freibad in zwei Elemente auf: Zum einen die architektonische Badeplatte mit Becken und Atraktionen (im westlich gelegenen Innenbogen), zum anderen der landschaftliche Grünraum, der als großzügige Liegewiese dient (im östlich gelegenen Außenbogen). Zwei gleichwertige Eingänge empfangen Besucher von Nord (Anreise mit PKW) und Süd (Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad). Die Badeplatte ist das verbindende Element der beiden Eingangsgebäude. Im Norden befindet sich die Sportzone mit Beachvolleyballfeld, Tischtennis, Boule und Freischach. Ein Höhenunterschied zum südlichen Eingang wird mit Sitz- und Liegestufen überbrückt – dieser Bereich dient als Bühne für Konzerte und andere Veranstaltungen. Liegeplattformen, Sonnenschirme und Grasinseln stärken die Nahtstelle zwischen Grünraum und Badeplatte. Das Springerbecken wurde im Vergleich zum Bestand nun separat in den nördlichen Teil der Badeplatte gelegt. Hauptattraktion ist die Wasserorgel im Erlebnisbecken. Diese ist nicht nur ein Wasser- und Bewegungsspiel, sondern es kann auch auf ihr musiziert werden. Damit wird die Wasserorgel – in Anlehnung an die Orgelstadt Waldkirch, zum Alleinstellungsmerkmal für das neue Freibad.